Unkraut-Mulch

Kooperatives Arbeiten auf den Acker: von der 3. bis zur 9. Klasse ackerten 14 Schülerinnen und Schüler diesen Donnerstag auf beiden Ackern. Unkraut rupfen, mulchen, Pferdemist verteilen, Erde lockern und umgraben war an der Tagesordnung.

Hier eine Überraschung aus dem Misthaufen: eine Erdkröte

Die fünf Ackertypen

Nun ackern wir schon die dritte Saison und dabei haben sich verschiedene Verhaltensweisen gezeigt.

1. Ackertyp: der Böse

Der Böse schimpft ständig und flucht.

2. Ackertyp: der, der immer weint

Der findet alles blöd und heult nur rum.

3. Ackertyp: Der Coole

Der tut immer so als ob er alles kann.

4. Ackertyp: der, bei dem nie etwas klappt

Beim Ackern meckert der Typ, weil nie was funktioniert.

5. Ackertyp: der, der nie Bock hat

Sitzt einfach immer nur rum und macht nix, also Pause.

Das Gemüse zieht wieder ein

Nach vielen Stunden, viel Schweiß und einigem Muskelkater ist der Acker fertig umgegraben. Die Beete und Wege wurden vermessen und eingeteilt. Endlich können wir säen und pflanzen. Die ersten drei Beete sind nun „besät“ und ein Beet ist mit Kartoffeln bestückt worden. Demnächst können Radieschen, Möhren, Zwiebeln, Kartoffeln Rauke und Kresse den Acker zieren.

Vorzucht Januar 2021

Das erste was für die Ackersaison in die Töpfchen wandert sind Tomaten. So haben auch wir Ackerpädagoginnen im Januar Tomatensamen aus der letzten Saison in Töpfchen eingepflanzt. Leider jede für sich und ohne Kinder.

Tomatenpflanzen nach einer Woche. Kleine Keimlinge werden sichtbar.

Nun folgen im Februar noch andere Sorten wie Gurke, Kürbis, Kohlrabi, Mangold, die vorgezogen werden müssen. Das wäre ein Erlebnis für die Ackermontis. Wir hoffen darauf, dass die Schule bald wieder im Regelunterricht laufen kann. Damit die Kinder die Ackersaison begleiten können.

Teilnahme BAG Schulgartentag

Am 10.06.2020 hat die Freie Montessorischule Westerwald an dem Tag des Schulgartens 2020 teilgenommen. Dafür haben wir eine Teilnahmeurkunde von der Bundesarbeitsgemeinschaft Schulgarten e. V. bekommen. Der Vorsitzende Prof. Dr. Lehnert dankt uns sehr für unsere Aktion und unseren Bericht, da diese Zeiten nunmal besonders schwierig für solche Aktionen sind. Wir hoffen auch im nächsten Jahr wieder teilnehmen zu können. Danke, an alle Kolleginnen und SchülerInnen für die Teilnahme!

„Gemüsestand“ erster Versuch

Liebe Eltern, vielen Dank! Unser erster Versuch unser tolles Gemüse zu verteilen, verlief richtig gut. An drei Tagen standen fleißige Schüler ca. 30 Minuten mit Gemüsekörben in der Nähe der Bushaltestelle. Besonders beliebt war Sellerie. Die Körbe waren dank guter Marktschreier am Ende immer leer. DANKE für eure Unterstützung!

Marktschreiergruppe 1

Mulchen, Mulchen, mulchen

Die Donnerstaggruppe der Ackermontis, derzeit unsere jüngste Gruppe, hat heute fleißig Laub gerecht und auf den zweiten Acker transportiert. Das Ziel ist es die Ackerfläche mit neuer guter Erde zu bereichern.

Die Weiden müssen der neuen Ackerfläche weichen
Zweiter Acker mit kleiner Laubdecke.

Diesjährige Kartoffelernte

In dieser Ackersaison haben wir zwei Kartoffelbeete. Die Pflanzen ragen hoch aus der Erde und es wurden keine Kartoffelkäfer entdeckt. Von der lilanen Kartoffel über die rote bis zur gelben Kartoffel, haben wir eine bunte Mischung gepflanzt. Gestern haben wir die beiden Beete abgeerntet. Die bunte Mischung kam zum Vorschein. Leider konnten wir die schwere, volle Kiste konnte leider nicht gewogen werden. Doch die Ernte kann als reichlich bezeichnet werden. Unsere Schulküche wird die Kartoffeln verarbeiten und servieren. Nächste Woche steht die 3. Pflanzung an, dafür wurden vier Beete vorbereitet. Mit vereinten Kräften wurde das Unkraut bekämpft, mit jeder Aktivität auf dem Acker, wird der Acker erkennbarer.

Die kleinste und die größte Kartoffel.

Acker oder Urwald?

In den Sommerferien hatte der Acker viel Zeit zum Gedeihen. Das Wetter hatte da einen großen Anteil. Nun ist vieles gewachsen, einiges auch geschossen, sodass die einzelnen Wege und Beete kaum erkennbar sind. Auch das gute alte Unkraut ist reichlich und gut gewachsen. Es gilt die Wege zu aktivieren, das Unkraut zu zupfen, die reifen Früchte zu ernten, die Beete zu pflegen,… Einfach den Acker als Acker erkennbar zu machen.

Geschossener Salat
Ein ‚Fenchelwald‘
Wo sind die Wege?