Die ersten Radieschen sind erntereif

Aber andere hatten auch Hunger und haben sich schon bedient

Die ersten Radieschen sind erntereif

Aber andere hatten auch Hunger und haben sich schon bedient

Zu Beginn des Unterrichts strahlte die Sonne sehr stark. Daher haben wir uns dazu entschlossen gemeinsam alle bisher gesammelten Stöcke in die Benjeshecke zu integrieren. So haben wir alle sehr unter der Sonne gelitten, doch waren schnell fertig.

Weiter ging es mit verschiedenen Arbeiten. Zwei Leute sind auf eine Leiter gestiegen, um Holunderblüten zu pflücken. Danach wurden diese mit Zucker, Zitrone und Wasser für einen Sirup angesetzt. Zeitgleich bekam der Rasenmäher wieder mal Ausgang. Erneut wurde die Pumpe in Gang gebracht und die Anzucht gegossen. Mit vereinten Kräften ging es dem Beikraut an den Kragen. Die vor Wochen angesetzte Brennesseljauche wurde abgefüllt und verströmte den typischen nach Fäkalien riechenden Duft. Nach dem leeren wurde die Tonne gleich mit neuem Bachwasser gefüllt. Eine weitere routinierte Arbeit; Wege lockern, wurde ebenfalls ausgeübt.

Der Wettergott war uns gnädig, sodass während unseres Unterrichts eine Regenpause herrschte. Mit vereinten Kräften konnten wir zwei ganze Beete von Unkraut befreien. Dabei kamen Blätterskelette, Regenwürmer und eine kleine Erdkröte zum Vorschein. Die sprießenden Kartoffeln wurden von einem fleißigen Schüler angehäuft. Der Rasen in und um den Acker wurde gekürzt. Endlich sieht man die Beete wieder. Rote und gelbe Beete wurde ausgesät, mal schauen wie die werden. Sie wurden dann direkt von einem Schutt gegossen. Ein Vogelnest ist in unserem Zaun gebaut worden. Es scheint jedoch unbesetzt. Ein Schere ist dem Rasenmäher zum Opfer gefallen, das Gras hat sie versteckt. Ein erfolgreicher Ackerblock ging wie im Flug zu Ende.

Mit durchwachsenem Wetter starteten wir in den heutigen Ackernachmittag. Das übliche Beikraut zupfen führte zu einem „befreiten“ Beet. Zwei Schüler haben eine Regentonne, unser Jauchefass, ausgeleert. Es stank bestialisch, anscheinend wurde darin Gülle aufbewahrt. Nachdem die beiden die Tonne gesäubert hatten, haben sie Bachwasser aufgefüllt. Nun können Brenesseln mit hinein und die gute Brennesseljauche entstehen.

Mit einer Heckenschere wurde teilweise der Rasen an der Zaunkante geschnitten, weil die Rasenkantenschere unauffindbar ist. Unsere Handrasenmäher sind beide leider nicht mehr zu gebrauchen, sodass wir nicht mähen konnten.

Zwei Schüler haben sich um zwei Behausungen für Erdhummeln gekümmert.
Vorsichtshalber haben wir die bestellten Beete und unsere Anzucht noch gegossen.
Im strahlenden Sonnenschein schwitzten wir vor uns hin. Die Anzucht darf nun draußen wachsen und gedeihen. Kleine Tomatenpflanzen zogen in große Töpfe um. Junge Salatpflanzen konnten schon in die Beete. An der Benjeshecke wurde fleißig weitergearbeitet. Ein neues Kartoffelprojekt soll starten. Dazu wurden Kartoffeln in Heu gepflanzt. Das Vergleichsbeet muss noch angelegt und bepflanzt werden. Die letzten Gummistiefel wurden mit Erde und Blumensamen gefüllt. Am Ende haben fast alle Beteiligten Beikraut gezupft, die bei uns auf den Kompost kommen.

Diesen Angebotszeitraum steht die Ackertätigkeit der Donnerstagsgruppe unter dem Motto „Lebensräume entdecken und erschaffen“. Nach diesem Motto haben wir die Gummistiefel reaktiviert. Mit frischer Erde und Blumensamen wurden die Gummistiefel am Ackerzaun 1 befestigt. Es soll Futter für die Bienen sein. Außerdem wurde das selbstgemachte Heu zusamnengerecht und auf den Mulchbeeten verteilt. Dort soll es zu neuer Erde werden. Vorher ist es Lebensraum für Würmer, Insekten, Ameisen und Mikroorganismen. Ein Teil der Gruppe hat weiter an der Benjeshecke gearbeitet. Die ersten Pfähle wurden gesetzt, sowie Stöcke gesammelt und geschnitten.

Heute machte uns der Starkregen einen Strich durch unsere Ackerpläne. So haben wir uns in die Werkstatt verzogen. Dort fanden wir angefangene Projekte, die wir beenden konnten. Zum einen wurde ein Vogelhäuschen fertig gebaut. Zum anderen haben wir ein Holzschild angemalt. Begleitet von einer amüsanten Stimmung haben wir gewerkelt.

Die ersten Pflanzen sind auf unserem neuen zweiten Acker eingezogen! Wir haben die Erdbeerpflanzen aus ihrem Zwischenquartier auf das schon gepflügte Stück Erde eingepflanzt. Erdbeeren werden in der Dreifelderwirtschaft angebaut, im ersten Jahr ein Feld bepflanzen, zwei brach liegen lassen, im Herbst die Ableger auf das zweite Feld, das dritte brach liegen lassen und immer so weiter. Damit der Boden feucht bleibt, wird noch eine Schicht Stroh um die Erdbeerpflanzen herum ausgelegt. Zudem werden dadurch Schnecken abgehalten. Jetzt heißt es Geduld haben bis zur Ernte 🙂


… hat fast eine Ende.
Erneut galt es die Beete zu markieren. Dazu nutzten wir Stroh Bänder, da diese sehr rubust sind. Außerdem haben wir davon durch unsere Pferdebesitzer genügend Bänder. Jürgen hat Stöcke in den Boden gesteckt und für die Ordnung beim ‚absperren‘ gesorgt. Dabei hörte er den Vögeln zu und antwortete ihnen. Noch 4 Bänder müssen geknotet und gespannt werden, dann ist der erste Acker komplett abgesteckt.

Die Arbeiten an der Benjeshecke gingen musikalisch untermalt weiter. Der nächste Asthaufen wurde bearbeitet: Äste kleinschneiden und zu den Bienen bringen. Der grüne Kobold hat die Schubkarre gefahren. Es wurde gegen Schulende von oben her etwas nass. Der Motivation und guten Laune machte das nichts. Fröhlich ging diese Ackerstunde zu Ende.
Für die Anzucht haben wir ca. 100 Samen in Töpfchen gesät. Mit klarer Aufgabenverteilung wurden Beetschilder geschrieben und zurechtgeschnitten, Erde in Töpfe gefüllt, Saatlöcher gestochen, Samen verteilt, verdeckt und gegossen. Die Beete wurden weiter ausgemessen, zwei Beete sind schon fertig. Es wurde viel geschafft im strahlenden Sonnenschein. Nun warten wir darauf, dass Tomate, Sellerie, Porree, Salat und co wachsen und gedeihen.
