Durchblick

Um die Wege und Beete wiederzufinden ist Jürgen mit der Motorsense über den Acker gegangen. Dabei mussten leider auch einige noch brauchbare Gemüsepflanzen dran glauben. Mais, Kürbis und Zucchini wurden verschont. Nach dem Sensen konnten einige Kohlrabis aufgesammelt werden, die vorher nicht zu sehen waren.

Der Unkrauturwald ist weg.

Vor dem starken Schnitt wurden die Kordeln eingerollt, damit die Sense sich nicht darin verheddert. Dabei hüpfte eine Erdkröte empört der Störung davon. Einen großen Kürbis von 8.5 kg konnten wir schon ernten.


Nach dem Sensen versuchten wir den Acker umzugraben. Generell hatten wir Spaß bei der Arbeit.

Die Gruppe schrumpft

Zu Beginn des Angebotszeitraums erschienen viele Schülerinnen und Schüler. Heute war die Zahl der engagierten Teilnehmer recht niedrig. Doch alle die da waren haben Aufgaben übernommen und abgearbeitet.

In unserer Kräuterspirale wuchs viel Mohn, der größtenteils schon verblüht war. Auch einige Disteln haben sich zwischen die Kräuter gemoggelt.

Dem Beikraut ging es wieder an den Kragen, da wir im Frühjahr wenig davon gezupft haben, sind nun alle Beete und Wege stark bewuchert. Darunter leiden unsere Gemüsepflanzen. Heute wurden viele Zuckererbsenpflanzen „frei gezupft“. Dabei haben wir einige verschieden große Regenwürmer gesehen. Auch ein kleiner Frosch zeigte sich und hüpfte empört über unsere Störung seiner Wege. Wir hoffen nun auf eine gute Erbsenernte. Einige unserer Salate sind schon geschossen, weil sie irgendwie nicht unter die Leute kommen.

Obwohl es am Samstag geregnet hat, haben wir uns dazu entschieden heute zu gießen, weil der Boden einfach generell noch recht trocken ist. Heute konnten wir aber endlich mal wieder die Erde mit Grubbern auflockern.

Irgendwer knabbert von unserer Kohlrabi die Blätter ab!

Leider habe ich vor lauter Beikraut vergessen Fotos zu machen.

Salat, Kartoffeln und Holunder

Unter großen Anstrengungen und starker Sonneneinstrahlung zog ein Teil unserer Gruppe eine Fuge für Kartoffeln. Leider ist der Boden furchtbar zu bearbeiten, weil er sehr hart und steinig ist. Die Zeit reichte dann nicht mehr, um die Kartoffeln auch zu setzen. Die Jungs kamen ordentlich ins schwitzen.

Der Salat ist reif und kann geerntet werden. Zum ersten Mal haben wir Forellensalat angebaut, der sieht super aus. Nun müssen wir den Geschmack noch testen.

Unsere Salatbeete

Natürlich haben wir wieder gegossen, diesmal mit Pumpe. Auch düngen mit der selbstgemachten Brennesseljauche stand wieder auf der To-Do-Liste.

Die Tomaten wurden an Stöcken hochgebunden und ausgegeizt. Eine weitere der üblichen Aufgaben, der wir heute nachgegangen sind, ist das Beikraut zupfen. Letzte Woche haben wir Holunderblütensirup angesetzt. Heute wurden die Etiketten designed und an die Flaschen angebracht.

DIY Sirup

Montagsgruppe startet durch

Nach einiger Pause, wegen Projektwoche, Feiertage und co., ging es heute endlich mal wieder auf den Acker.

Die Anzucht war teilweise nicht lebendig, sodass die Erde aus den Töpfen auf die Beete geschüttet wurde. Das machte den beiden verantwortlichen Jungs richtig Spaß. Einer sagte, dass er zum ersten Mal so kleine „Baby Pflanzen“ gesehen hat. Einige der Setzlinge konnten eingepflanzt werden, die anderen wurden schon mal passend auf den Beeten trapiert, für die morgige Gruppe.

Die selbstgezogenen Setzlinge.
Die Vorsortierung für die nächste Ackergruppe.

Der größte Teil unserer Truppe kümmerte sich um das wuchernde Beikraut. Es wurde gezupft und gegraben. Viele Bäumchen wurden ausgerissen, das war ziemlich leicht. Während die Wiesenpflanzen schwer zu zupfen waren. Insgesamt haben wir recht viel Kraut rausgeholt, doch es blieb immernoch so einiges in den Beeten zurück. Leider haben wir gerade keinen funktionierenden Rasenmäher, der Rasen ist nämlich ziemlich hoch. Dennoch wurde schon mal am Zaun entlang freigeschnitten. Zumindest ein Stück Zaun ist wieder sichtbar.
Am Ende unseres Arbeitseinsatzes wurde gegossen. Daran beteiligen sich fast alle, was großen Spaß machte. Auf jeden Fall haben wir alle geschwitzt, weil es sehr warm war. Nur zwei schlaue Gärtner hatten eine Kopfbedeckung dabei. Das müssen wir nach Ferien besser machen.

Unsere Gießutensilien.

Erste Aktivitäten auf dem alten Acker

Nachdem letzte Woche schon einmal die Beete auf dem ersten Acker eingeteilt wurden, wurde festgestellt, dass die Beete sehr schräg waren. Also nochmal von vorn bitte. Diesmal klappte es besser. Wobei die Fudellei mit der Kordel wirklich nervig war, weil es so viele Knoten zu entwirren gab. Zwei Beete fehlen noch, die wird wohl die Donnerstagsgruppe einteilen. Die bereits eingeteilten Wege wurden schon mal geloggert.

Jürgen kontrolliert eine Markierung.

Engagierte und fleißige Arbeiterlein kümmerten sich um die ständige Aufgabe „Ponyäppel verschaffen“. Unfassbar wie toll organisiert und effektiv heute bei dieser Tätigkeit gearbeitet wurde. Cool!

Zwei Schüler haben in der Werkstatt weiter an den Beetschildern gearbeitet. Es wurden viele Möhren und Blätter weiß gepinselt.

Mit dem Saatgutunternehmen Hof Jeebel wurde telefoniert. Wir erbaten eine Beratung welche tollen Kartoffelsorten wir am Besten auf unseren Äckern anbauen sollten. Die Bestellung ging dann auch kurz danach raus.

Nach unserer Anzucht haben wir geschaut und sie teilweise gegossen. Noch sind nach den zwei Wochen keine Keimlinge zu erkennen.

Herbstliche Blätterlandschaft

Der Schulhof hat sich während der Ferien sehr verändert, denn der Herbst ist eingekehrt. Die Bäume verlieren ihre Blätter, sodass wir viel Mulchmaterial finden. Die Montagsgruppe hat das Laub zu kleinen Haufen gerecht. Diese Blätterhaufen wurden auf Schubkarren geladen und dann haben wir diese auf den zweiten Acker gefahren. Das war anstrengend, weil die Distanz etwas weit war, aber schön. So haben wir wiedermal die Bodenerneuerung vorbereitet. Der Hausmeister hat uns heute unterstützt, er übernahm mit dem Avant die Aufgabe die Ponykacke auf den zweiten Acker zu fahren.

Volle Kraft voraus! Es wurde mit Engagement gearbeitet.

Bodenverbesserung geht weiter

Das Schulgartenteam, dass sich montags trifft, kümmert sich um eine Bodenverbesserung unserer Äcker. Heute haben wir dazu die abgeernteten Mais-, Kürbis- und Bohnenpflanzen ausgerupft und kleingeschnitten. So wurden sie auf die Mulchbeete verteilt. Die geernteten Bohnen wurden gepuhlt, dabei gab es Vielfalt zu entdecken; lila, gelbe, weiße, braune und grüne Bohnen. Hier einige Impressionen:

Ernte
Bohnen puhlen

Einige Infos gab es heute rund um den Kürbis. Wir gingen den Forscherfragen nach „Wie lang wird eine Kürbispflanze?“, „Welche Pflanzen sind mit dem Kürbis verwandt?“ und „Welche ‚Macken‘ können Kürbisse haben?“ Unsere Kürbisernte ist mit den drei kleinen Hokkaidos recht mau ausgefallen.

Was natürlich bei keiner Ackerstunde fehlen darf, ist die Pferdekacke zum Mulchen auf den Acker bringen. Die heutige Gruppe hat einen Rekord aufgestellt, so viel Pferdekacke haben sie bisher noch nicht in einem Unterricht transportiert.

Erstes Treffen für die Montagsgärtner

Zum ersten Mal für dieses Schuljahr traf sich die Montagsgruppe auf dem Schulacker. Unter dem Motto Bodenverbesserung sprachen wir über verschiedene Wege den Boden zu pflegen. Einiges setzten wir dann auch um, wie Beete und Wege auflockern.

Mit dem Grubber die Erde bearbeiten.

Oder mit Pferdedung und selbstgebrauter Brennesseljauche düngen. Ein leichter Regenschauer begleitete uns bei diesen Tätigkeiten.

Stinkiger Unterricht

Mit durchwachsenem Wetter starteten wir in den heutigen Ackernachmittag. Das übliche Beikraut zupfen führte zu einem „befreiten“ Beet. Zwei Schüler haben eine Regentonne, unser Jauchefass, ausgeleert. Es stank bestialisch, anscheinend wurde darin Gülle aufbewahrt. Nachdem die beiden die Tonne gesäubert hatten, haben sie Bachwasser aufgefüllt. Nun können Brenesseln mit hinein und die gute Brennesseljauche entstehen.

Geschäftiges Treiben

Mit einer Heckenschere wurde teilweise der Rasen an der Zaunkante geschnitten, weil die Rasenkantenschere unauffindbar ist. Unsere Handrasenmäher sind beide leider nicht mehr zu gebrauchen, sodass wir nicht mähen konnten.

Erdummelbehausung

Zwei Schüler haben sich um zwei Behausungen für Erdhummeln gekümmert.

Vorsichtshalber haben wir die bestellten Beete und unsere Anzucht noch gegossen.

Lebensräume

Diesen Angebotszeitraum steht die Ackertätigkeit der Donnerstagsgruppe unter dem Motto „Lebensräume entdecken und erschaffen“. Nach diesem Motto haben wir die Gummistiefel reaktiviert. Mit frischer Erde und Blumensamen wurden die Gummistiefel am Ackerzaun 1 befestigt. Es soll Futter für die Bienen sein. Außerdem wurde das selbstgemachte Heu zusamnengerecht und auf den Mulchbeeten verteilt. Dort soll es zu neuer Erde werden. Vorher ist es Lebensraum für Würmer, Insekten, Ameisen und Mikroorganismen. Ein Teil der Gruppe hat weiter an der Benjeshecke gearbeitet. Die ersten Pfähle wurden gesetzt, sowie Stöcke gesammelt und geschnitten.