Um die Wege und Beete wiederzufinden ist Jürgen mit der Motorsense über den Acker gegangen. Dabei mussten leider auch einige noch brauchbare Gemüsepflanzen dran glauben. Mais, Kürbis und Zucchini wurden verschont. Nach dem Sensen konnten einige Kohlrabis aufgesammelt werden, die vorher nicht zu sehen waren.
Der Unkrauturwald ist weg.
Vor dem starken Schnitt wurden die Kordeln eingerollt, damit die Sense sich nicht darin verheddert. Dabei hüpfte eine Erdkröte empört der Störung davon. Einen großen Kürbis von 8.5 kg konnten wir schon ernten.
Nach dem Sensen versuchten wir den Acker umzugraben. Generell hatten wir Spaß bei der Arbeit.
Nach einiger Pause, wegen Projektwoche, Feiertage und co., ging es heute endlich mal wieder auf den Acker.
Die Anzucht war teilweise nicht lebendig, sodass die Erde aus den Töpfen auf die Beete geschüttet wurde. Das machte den beiden verantwortlichen Jungs richtig Spaß. Einer sagte, dass er zum ersten Mal so kleine „Baby Pflanzen“ gesehen hat. Einige der Setzlinge konnten eingepflanzt werden, die anderen wurden schon mal passend auf den Beeten trapiert, für die morgige Gruppe.
Die selbstgezogenen Setzlinge. Die Vorsortierung für die nächste Ackergruppe.
Der größte Teil unserer Truppe kümmerte sich um das wuchernde Beikraut. Es wurde gezupft und gegraben. Viele Bäumchen wurden ausgerissen, das war ziemlich leicht. Während die Wiesenpflanzen schwer zu zupfen waren. Insgesamt haben wir recht viel Kraut rausgeholt, doch es blieb immernoch so einiges in den Beeten zurück. Leider haben wir gerade keinen funktionierenden Rasenmäher, der Rasen ist nämlich ziemlich hoch. Dennoch wurde schon mal am Zaun entlang freigeschnitten. Zumindest ein Stück Zaun ist wieder sichtbar. Am Ende unseres Arbeitseinsatzes wurde gegossen. Daran beteiligen sich fast alle, was großen Spaß machte. Auf jeden Fall haben wir alle geschwitzt, weil es sehr warm war. Nur zwei schlaue Gärtner hatten eine Kopfbedeckung dabei. Das müssen wir nach Ferien besser machen.
Nachdem letzte Woche schon einmal die Beete auf dem ersten Acker eingeteilt wurden, wurde festgestellt, dass die Beete sehr schräg waren. Also nochmal von vorn bitte. Diesmal klappte es besser. Wobei die Fudellei mit der Kordel wirklich nervig war, weil es so viele Knoten zu entwirren gab. Zwei Beete fehlen noch, die wird wohl die Donnerstagsgruppe einteilen. Die bereits eingeteilten Wege wurden schon mal geloggert.
Jürgen kontrolliert eine Markierung.
Engagierte und fleißige Arbeiterlein kümmerten sich um die ständige Aufgabe „Ponyäppel verschaffen“. Unfassbar wie toll organisiert und effektiv heute bei dieser Tätigkeit gearbeitet wurde. Cool!
Zwei Schüler haben in der Werkstatt weiter an den Beetschildern gearbeitet. Es wurden viele Möhren und Blätter weiß gepinselt.
Mit dem Saatgutunternehmen Hof Jeebel wurde telefoniert. Wir erbaten eine Beratung welche tollen Kartoffelsorten wir am Besten auf unseren Äckern anbauen sollten. Die Bestellung ging dann auch kurz danach raus.
Nach unserer Anzucht haben wir geschaut und sie teilweise gegossen. Noch sind nach den zwei Wochen keine Keimlinge zu erkennen.
Der Schulhof hat sich während der Ferien sehr verändert, denn der Herbst ist eingekehrt. Die Bäume verlieren ihre Blätter, sodass wir viel Mulchmaterial finden. Die Montagsgruppe hat das Laub zu kleinen Haufen gerecht. Diese Blätterhaufen wurden auf Schubkarren geladen und dann haben wir diese auf den zweiten Acker gefahren. Das war anstrengend, weil die Distanz etwas weit war, aber schön. So haben wir wiedermal die Bodenerneuerung vorbereitet. Der Hausmeister hat uns heute unterstützt, er übernahm mit dem Avant die Aufgabe die Ponykacke auf den zweiten Acker zu fahren.
Volle Kraft voraus! Es wurde mit Engagement gearbeitet.