Montagsgruppe startet durch

Nach einiger Pause, wegen Projektwoche, Feiertage und co., ging es heute endlich mal wieder auf den Acker.

Die Anzucht war teilweise nicht lebendig, sodass die Erde aus den Töpfen auf die Beete geschüttet wurde. Das machte den beiden verantwortlichen Jungs richtig Spaß. Einer sagte, dass er zum ersten Mal so kleine „Baby Pflanzen“ gesehen hat. Einige der Setzlinge konnten eingepflanzt werden, die anderen wurden schon mal passend auf den Beeten trapiert, für die morgige Gruppe.

Die selbstgezogenen Setzlinge.
Die Vorsortierung für die nächste Ackergruppe.

Der größte Teil unserer Truppe kümmerte sich um das wuchernde Beikraut. Es wurde gezupft und gegraben. Viele Bäumchen wurden ausgerissen, das war ziemlich leicht. Während die Wiesenpflanzen schwer zu zupfen waren. Insgesamt haben wir recht viel Kraut rausgeholt, doch es blieb immernoch so einiges in den Beeten zurück. Leider haben wir gerade keinen funktionierenden Rasenmäher, der Rasen ist nämlich ziemlich hoch. Dennoch wurde schon mal am Zaun entlang freigeschnitten. Zumindest ein Stück Zaun ist wieder sichtbar.
Am Ende unseres Arbeitseinsatzes wurde gegossen. Daran beteiligen sich fast alle, was großen Spaß machte. Auf jeden Fall haben wir alle geschwitzt, weil es sehr warm war. Nur zwei schlaue Gärtner hatten eine Kopfbedeckung dabei. Das müssen wir nach Ferien besser machen.

Unsere Gießutensilien.

Erste Aktivitäten auf dem alten Acker

Nachdem letzte Woche schon einmal die Beete auf dem ersten Acker eingeteilt wurden, wurde festgestellt, dass die Beete sehr schräg waren. Also nochmal von vorn bitte. Diesmal klappte es besser. Wobei die Fudellei mit der Kordel wirklich nervig war, weil es so viele Knoten zu entwirren gab. Zwei Beete fehlen noch, die wird wohl die Donnerstagsgruppe einteilen. Die bereits eingeteilten Wege wurden schon mal geloggert.

Jürgen kontrolliert eine Markierung.

Engagierte und fleißige Arbeiterlein kümmerten sich um die ständige Aufgabe „Ponyäppel verschaffen“. Unfassbar wie toll organisiert und effektiv heute bei dieser Tätigkeit gearbeitet wurde. Cool!

Zwei Schüler haben in der Werkstatt weiter an den Beetschildern gearbeitet. Es wurden viele Möhren und Blätter weiß gepinselt.

Mit dem Saatgutunternehmen Hof Jeebel wurde telefoniert. Wir erbaten eine Beratung welche tollen Kartoffelsorten wir am Besten auf unseren Äckern anbauen sollten. Die Bestellung ging dann auch kurz danach raus.

Nach unserer Anzucht haben wir geschaut und sie teilweise gegossen. Noch sind nach den zwei Wochen keine Keimlinge zu erkennen.

Benjeshecke vollendet

Zu Beginn des Unterrichts strahlte die Sonne sehr stark. Daher haben wir uns dazu entschlossen gemeinsam alle bisher gesammelten Stöcke in die Benjeshecke zu integrieren. So haben wir alle sehr unter der Sonne gelitten, doch waren schnell fertig.

Weiter ging es mit verschiedenen Arbeiten. Zwei Leute sind auf eine Leiter gestiegen, um Holunderblüten zu pflücken. Danach wurden diese mit Zucker, Zitrone und Wasser für einen Sirup angesetzt. Zeitgleich bekam der Rasenmäher wieder mal Ausgang. Erneut wurde die Pumpe in Gang gebracht und die Anzucht gegossen. Mit vereinten Kräften ging es dem Beikraut an den Kragen. Die vor Wochen angesetzte Brennesseljauche wurde abgefüllt und verströmte den typischen nach Fäkalien riechenden Duft. Nach dem leeren wurde die Tonne gleich mit neuem Bachwasser gefüllt. Eine weitere routinierte Arbeit; Wege lockern, wurde ebenfalls ausgeübt.

Ein Teil unserer Blühwiese

Regenpause

Der Wettergott war uns gnädig, sodass während unseres Unterrichts eine Regenpause herrschte. Mit vereinten Kräften konnten wir zwei ganze Beete von Unkraut befreien. Dabei kamen Blätterskelette, Regenwürmer und eine kleine Erdkröte zum Vorschein. Die sprießenden Kartoffeln wurden von einem fleißigen Schüler angehäuft. Der Rasen in und um den Acker wurde gekürzt. Endlich sieht man die Beete wieder. Rote und gelbe Beete wurde ausgesät, mal schauen wie die werden. Sie wurden dann direkt von einem Schutt gegossen. Ein Vogelnest ist in unserem Zaun gebaut worden. Es scheint jedoch unbesetzt. Ein Schere ist dem Rasenmäher zum Opfer gefallen, das Gras hat sie versteckt. Ein erfolgreicher Ackerblock ging wie im Flug zu Ende.

Der Lebensraum Vogelnest.

Stinkiger Unterricht

Mit durchwachsenem Wetter starteten wir in den heutigen Ackernachmittag. Das übliche Beikraut zupfen führte zu einem „befreiten“ Beet. Zwei Schüler haben eine Regentonne, unser Jauchefass, ausgeleert. Es stank bestialisch, anscheinend wurde darin Gülle aufbewahrt. Nachdem die beiden die Tonne gesäubert hatten, haben sie Bachwasser aufgefüllt. Nun können Brenesseln mit hinein und die gute Brennesseljauche entstehen.

Geschäftiges Treiben

Mit einer Heckenschere wurde teilweise der Rasen an der Zaunkante geschnitten, weil die Rasenkantenschere unauffindbar ist. Unsere Handrasenmäher sind beide leider nicht mehr zu gebrauchen, sodass wir nicht mähen konnten.

Erdummelbehausung

Zwei Schüler haben sich um zwei Behausungen für Erdhummeln gekümmert.

Vorsichtshalber haben wir die bestellten Beete und unsere Anzucht noch gegossen.

Sonne pur

Im strahlenden Sonnenschein schwitzten wir vor uns hin. Die Anzucht darf nun draußen wachsen und gedeihen. Kleine Tomatenpflanzen zogen in große Töpfe um. Junge Salatpflanzen konnten schon in die Beete. An der Benjeshecke wurde fleißig weitergearbeitet. Ein neues Kartoffelprojekt soll starten. Dazu wurden Kartoffeln in Heu gepflanzt. Das Vergleichsbeet muss noch angelegt und bepflanzt werden. Die letzten Gummistiefel wurden mit Erde und Blumensamen gefüllt. Am Ende haben fast alle Beteiligten Beikraut gezupft, die bei uns auf den Kompost kommen.

Samen und Beete anlegen

Für die Anzucht haben wir ca. 100 Samen in Töpfchen gesät. Mit klarer Aufgabenverteilung wurden Beetschilder geschrieben und zurechtgeschnitten, Erde in Töpfe gefüllt, Saatlöcher gestochen, Samen verteilt, verdeckt und gegossen. Die Beete wurden weiter ausgemessen, zwei Beete sind schon fertig. Es wurde viel geschafft im strahlenden Sonnenschein. Nun warten wir darauf, dass Tomate, Sellerie, Porree, Salat und co wachsen und gedeihen.