Nachdem die letzten zwei Wochen dienstags nicht geackert wurde, gibt es erst heute wieder einen Bericht. Der Mulch auf unseren Beeten wurde mit der Grabegabel gewendet. Die Pferdeäpfel wurden mit den Schubkarren auf die neue Ackerfläche gebracht, um die Fläche zu düngen. Die neue Fläche haben wir auch schon vemessen. Die Weiden, die auf der neuen Ackerfläche wachsen, haben wir abgeschnitten, damit sie im Ackerjahr als Wuchsranken genutzt werden können.
Autor: ackeranja
Dienstagsgruppe
Heute hieß es wieder einmal Beete platt machen und mulchen. Diesmal wurde das Kürbis- und das Zucchinibeet abgeerntet. Dadurch liegen jetzt fünf Beete (nebeneinander) brach und der halbe Acker wurde bemulcht. Dazu haben die fleißigen Kinder das Fußballfeld von Laub befreit und auf den Acker gebracht. Die restliche Apfelgrütze der Apfelpresse wurde ebenfalls auf dem Acker verteilt, sehr zum Leid der Schüler, da die Äpfel bei ihrem Gärungsprozess keine angenehmen Düfte freisetzen. Die Tierwelt scheint das nicht zu stören, da Schmetterlinge, Wespen und einige andere Insekten den Acker weiterhin aufsuchen. Nebenbei wurde dadurch gelernt, warum die Apfelreste warm sind und unserem Acker gut tun. Unsere Wasserpumpe wurde in den Winterschlaf versetzt, sodass ihr der Frost nichts anhaben kann. Ein erfolgreicher Ackertag geht zu Ende.

Flashback der Montagsgruppe
Hier das Feedback der Montags-Ackermontis zu unserem ersten Ackerjahr:
„Ich fand das Ackerjahr gut, weil wir gemeinsam etwas tun und einander helfen konnten. Wir haben viel aus dem Gemüse hergestellt, das hat mir besonders gut gefallen.“
„Mir hat gut gefallen, dass man ‚Abfall‘ als Mulch verwerten konnte.“
„Cool, dass man so viel in Gemeinschaft machen konnte und viel ernten konnten. Es hat viel Spaß gemacht und ich konnte immer etwas tun.“
„Cool, dass wir sehen konnten, wie sich das Beet verändert hat.“
„Ich habe gelernt, wie man die Tomaten richtig hochbindet und ausgeizt.“
„Ich hab viel gelernt, mag die Natur eh gern. Ich habe gelernt, wie die Pflanzen behandelt werden.“
„Mir hat das Ernten gut gefallen.“
„Mulchen hat mir Spaß gemacht.“
„Besonders gut gefallen hat mir das gemeinsame draußen sein und das Tun mit den Händen. Es waren von 2. bis 10. Klässler, Förder- und Nichtförderkinder alle dabei und haben miteinander geschafft. Man sieht viele andere Fähigkeiten, als in der Klasse und auf dem Schulhof. Viele biologische Themen sieht man anschaulich und ganz ‚unverkrampft‘.“
Erste winterliche Schritte
Am Dienstag, den 15.10.19 kam die Apfelpresse an unsere Schule. Im Sinne der Ganzheitlichkeit wurde der „Abfall“, die Äpfelreste, als Apfelmus bezeichnet, wurden an unsere Schultiere verfüttert und als Mulchmaterial auf den Beeten verwendet.

Entlang des Pferdezaunes wurden kleine Himbeer-Ableger gepflanzt, um unsere Pflanzenvielfalt zu erweitern.

Erntedankfest 2019
Zum internationalen Erntedankfest ein kleines Elfchen (Gedicht) über unseren Gemüseacker:
Acker
vielfältig
wächst und gedeiht
Samen, Pflanze, Frucht
Ernte
2. Bohnenernte
Letzte Woche hat die Küche Bohnensalat von unseren Ackerbohnen gemacht. Heute haben wir wieder alle reifen Bohnen für einen Bohnensalat geerntet. Wir haben die weißen Blätter von Kürbis, Gurke und Zucchini entfernt. Denn weiße Blätter bedeutet Mehltau. Die Tomaten sind so gewuchert, dass wir rabiat ausgegeizt haben. Außerdem haben wir natürlich die Wege aufgelockert und Unkraut gerupft.


17.09.19
Zunächst wurde im 2. Block geackert. Die Kinder haben viele Arbeiten erkannt und benannt, die dann teamweise erledigt wurden. Neben dem Üblichen; ernten, Unkraut jähten, Vogelabwehr reparieren und Brennesseljauche gießen, wurden Fliesen auf dem Acker verteilt. Um die Zucchinis und Kürbisse vor weiterem Schimmel und Zerfall zu schützen, wurden Fliesen unter die Früchte der beiden Gewächse gelegt. Dies verhindert den direkten Bodenkontakt der Früchte, wodurch diese nicht anfangen zu gammeln. Zum Schluss haben wir eine Unkraut-Challenge veranstaltet „Wer findet das größte Unkrautblatt“ und eine Runde „Rüben ziehen“ gespielt.
Danach ging es für die Pädagogen zu einer Ackerfortbildung. Dabei ging es darum den Acker winterfest zu machen. Enorm wichtig ist das Mulchen der kompletten Ackerfläche. Hierzu werden wir dann bald (bei uns wird ja noch fleißig geerntet) nähere Infos geben. Erstmal so viel: Der Mulch ist das Pflaster des Bodens 🙂 Eine Schicht von Laub, Ästen, Grünschnitt, … (es gibt hier vielfältig Materialmöglichkeiten, die verwendet werden können), wird auf den Boden gelegt –> mulchen. Der Sinn des Mulchen besteht darin neuen Humus für das nächste Ackerjahr zu gewinnen, dem Boden eine Grundwärme zu bieten (dadurch kann das Ackerjahr früher beginnen und weniger Bodenfrost entsteht) und die Zufügung von Nährstoffen. Oder kurz: Wir verbessern unseren Ackerboden.
Kartoffelsalat und Möhrenernte
Da viele Gemüsesorten geerntet werden können, haben wir diese Woche beschlossen Kartoffelsalat zu machen. Die lila und gelben Kartoffeln geben ein schönes Bild ab. Auch Zwiebeln, rote Beete, Möhren und Lauch landeten im Salat. Die Verkostung steht für morgen früh an.

Die Möhren wurden fleißig geerntet, ob groß oder klein.

Die Ernte der Mittwochgruppe
Es wurden auf Beet 12 (kleines Beet am Zaun) Radischen und Stoppelrüben gepflanzt. Auf Beet 3 wurde Feldsalat und Spinat angepflanzt. Außerdem konnte die Gruppe eine reiche Ernte aufweisen. Die Zucchini und Rote Beete sind wirklich groß geworden.
Nächste Woche werden die Kartoffeln geerntet und daraus ein Kartoffelsalat kreiert.




Tagesupdate







Die Pflanzen gedeihen gut. Wir können viel Gemüse ernten. Die Bohnen, die in den Sommerferien gepflanzt wurden, sind schon erntereif. Das Löwenzahnblatt war das größte Löwenzahnblatt, das wir auf dem Acker gefunden haben. Es ist 34,5 cm lang.