berühmte Zitate von Ackermontis zum Erntedank

„Am besten fand ich, dass wir den großen Stein ausgegraben haben.“

„Ich habe gelernt, Tomaten hochzubinden.“

„Das Mulchen und das Umgraben machten mir Spaß. Aber es ist auch anstrengend!“

„Gießen macht Spaß, die Wassertonne auffüllen… Bevor wir die Pumpe hatten, haben wir 1000 Liter Wasser aus dem Bach geholt!“

„Selbstangebautes Gemüse essen!“

„Viele haben gesagt, dass wir es nicht schaffen und dass hier nichts wächst- aber wir haben es einfach gemacht!“

„Ich bin nächstes Mal auf jeden Fall wieder dabei!“

Maiskolben

Die Maiskolben wurden geerntet. Dabei gab es eine Überraschung:

Manche Maiskolben hatten nur wenige Körner. Unsere Fachexperten von der Gemüseackerdemie erklärten uns, dass eine unregelmäßige Bestäubung erfolgt ist. Haben wir auch bei uns zu wenige Insekten?

Zum Glück sahen nicht alle Maiskolben so aus, sodass wir sie dünsteten und genießen konnten. Es gab außerdem Kartoffelspalten, Tomaten, Felchelgrünpesto und Palmkohlchips. Der Rote-Beete-Kuchen enthielt Eier von den Schulhühnern und die Kräuter für den Dip ernteten wir von der Kräuterspirale.

Gut gesättigt sangen wir einige Ernte- und Herbstlieder.

Erntedankfest

„Bunt sind schon die Wälder, gelb die Stoppelfelder und der Herbst beginnt…“ Auch im Westerwald kommt der Herbst mit großen Schritten und auf dem Acker können wir die Früchte unserer Arbeit ernten. Am letzten Schultag vor den Ferien feierten wir ein Erntedankfest. Wir ernten, kochen, singen und reflektieren.

2. Bohnenernte

Letzte Woche hat die Küche Bohnensalat von unseren Ackerbohnen gemacht. Heute haben wir wieder alle reifen Bohnen für einen Bohnensalat geerntet. Wir haben die weißen Blätter von Kürbis, Gurke und Zucchini entfernt. Denn weiße Blätter bedeutet Mehltau. Die Tomaten sind so gewuchert, dass wir rabiat ausgegeizt haben. Außerdem haben wir natürlich die Wege aufgelockert und Unkraut gerupft.

17.09.19

Zunächst wurde im 2. Block geackert. Die Kinder haben viele Arbeiten erkannt und benannt, die dann teamweise erledigt wurden. Neben dem Üblichen; ernten, Unkraut jähten, Vogelabwehr reparieren und Brennesseljauche gießen, wurden Fliesen auf dem Acker verteilt. Um die Zucchinis und Kürbisse vor weiterem Schimmel und Zerfall zu schützen, wurden Fliesen unter die Früchte der beiden Gewächse gelegt. Dies verhindert den direkten Bodenkontakt der Früchte, wodurch diese nicht anfangen zu gammeln. Zum Schluss haben wir eine Unkraut-Challenge veranstaltet „Wer findet das größte Unkrautblatt“ und eine Runde „Rüben ziehen“ gespielt.

Danach ging es für die Pädagogen zu einer Ackerfortbildung. Dabei ging es darum den Acker winterfest zu machen. Enorm wichtig ist das Mulchen der kompletten Ackerfläche. Hierzu werden wir dann bald (bei uns wird ja noch fleißig geerntet) nähere Infos geben. Erstmal so viel: Der Mulch ist das Pflaster des Bodens 🙂 Eine Schicht von Laub, Ästen, Grünschnitt, … (es gibt hier vielfältig Materialmöglichkeiten, die verwendet werden können), wird auf den Boden gelegt –> mulchen. Der Sinn des Mulchen besteht darin neuen Humus für das nächste Ackerjahr zu gewinnen, dem Boden eine Grundwärme zu bieten (dadurch kann das Ackerjahr früher beginnen und weniger Bodenfrost entsteht) und die Zufügung von Nährstoffen. Oder kurz: Wir verbessern unseren Ackerboden.